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Bundesrat streicht Buslinien - Bürgerbusse werden gegründet
28.07.2010 - 13:15
Der Bundesrat muss den Gürtel enger schnallen und hat daher Anfang Jahr ein Sparpaket geschnürt. Davon betroffen ist auch der öffentliche Verkehr. Bis zu 160 Regionalverkehrslinien sollen in den kommenden drei Jahren gestrichen werden. Davon befinden sich 21 Linien im Kanton Graubünden. Unter anderem soll der Kurs Tschlin-Strada im Engadin wegfallen. Der Gemeindepräsident von Tschlin, Men Notegen, hat von der Kürzung aus den Medien erfahren und sich daraufhin sofort an Regierungsrat Stefan Engler gewandt.
Nun sehe es so aus, dass die Linie in Tschlin nicht gestrichen wird. In gewissen Teilen der Schweiz sind jedoch bereits Linien abgeschafft worden – so zum Beispiel in Gondiswil im Kanton Bern. Dort haben die Einwohner einen sogenannten Bürgerbus ins Leben gerufen. Laut dem dortigen Gemeindepräsidenten Andreas Nyfeler gebe es auch bei diesen Bussen fixe Abfahrtszeiten. Teils fahre der Bus aber auch auf Bedarf - das heisst auf Abruf. Für Graubünden sind Bürgerbusse nach Recherchen von Radio Grischa und Engiadina derzeit kein Thema.
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