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Tourismusfusion in Mittelbünden hat kaum Chancen

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Albulatal, Surses und Lenzerheide sollen sich zu einer DMO zusammenschliessen. So fordert es der Filisurer Unternehmer Hans-Jakob Schutz. Die potenziellen Partner winken ab.

Lenzerheide will sich nicht mit Albulatal und Surses zu einer DMO zusammenschliessen.

Filisur. – Wird es nach dem Nein zu Olympia in einer Region wie Mittelbünden noch genügend Mittel für die Tourismusförderung geben? Nein, vermutet Hans-Jakob Schutz, Holzunternehmer in Filisur und einst Präsident des Touristikvereins Albula. Er meint: «Wir können es uns in Zukunft nicht mehr leisten, drei Tourismusregionen und den Parc Ela mit öffentlichen Geldern zu füttern.» Deshalb sollen Albulatal, Surses und Lenzerheide – der Perimeter des Regionalverbands Mittelbünden – zu einer einzigen gemeinsamen Destinationsmanagement-Organisation (DMO) fusionieren.

Lenzerheide zeigt kalte Schulter

Eine Umfrage bei den potenziellen Partnern zeigt allerdings schnell: Die Idee des Filisurers hat kaum Chancen. Auf der Lenzerheide zum Beispiel ist für Bruno Fläcklin, Geschäftsführer der Lenzerheide Marketing und Support AG, klar: «Der Kanton hat Chur-Arosa-Lenzerheide als Tourismusregion definiert.» Und ausserhalb dieses Gebiets seien nur Kooperationen der richtige Weg. «Die Strukturen sind im Bündner Tourismus jetzt gegeben», so Fläcklin. Es gebe für die Lenzerheide keinen Grund, diese Vorgaben wieder zu verlassen. (jfp)

Quelle: suedostschweiz.ch

Datum: 06.03.2013, 20:00 Uhr

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